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Samstag, 17. September 2016

Slow & simple: Butter-Chicken aus dem Slowcooker

Der Slowcooker hat sich inzwischen zu einem meiner liebsten Küchengeräte gemausert. Mit relativ wenig Aufwand ist es mir damit bisher (fast) immer gelungen, wunderbare Dinge zu zaubern. Currys und indisches Essen stehen bei meinen Lieblingsgerichten ganz oben auf der Liste - daher möchte ich dieses supersimple aber megaleckere Rezept für Butter-Chicken unbedingt mit euch teilen!
Butter-Chicken mit Reis & gerösteten Mandeln
Das braucht ihr (für 4 Portionen):
  • 600 gr. Hähnchenbrust
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 5 EL Tomatenmark
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Joghurt, Schmand oder Creme Fraiche
  • 1 TL Salz, etwas Pfeffer
  • je 1 EL Currypulver, rote Currypaste, Garam Masala und Kurkuma
  • Mandelblättchen, Reis als Beilage
Zubereitung: Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel fein würfeln und Knoblauch fein hacken. Zwiebel und Knoblauch in den Slowcooker werfen, dann die Hähnchenstücke daraufgeben. Diese etwas salzen. Butter schmelzen und mit allen übrigen Zutaten vermischen. Diese Sauce über das Hähnchen geben. Das Gericht braucht etwa 4 Stunden auf "high" und etwa 6 Stunden auf Stufe "low". Wenn es fertig ist, die Mandelblättchen etwas anrösten, das butterzarte Butter-Chicken mit Reis anrichten (ich liebe Reistürmchen!) und mit den gerösteten Mandeln bestreuen & dann nur noch schmecken lassen. Schön passt dazu ein kräftiger Weißwein oder ein Mango-Lassi! Rest lassen sich prima einfrieren und später weiter genießen.

Samstag, 16. Januar 2016

Slow & Spicy: Slowcooker Tortilla-Suppe

Zum Beginn des neuen Jahres hat mich eine hartnäckige Erkältung umgehauen. Auch wenn ich wenig rieche und kaum was schmecke, ohne Essen geht es dann doch nicht. Der Körper muss ja bei Kräften bleiben. Die Lösung: Mexikanisch - gut gewürzt und spicy! Damit die Geschmacksknospen vielleicht doch ein wenig zum Tanzen kommen. Und damit man die Couch zum Kochen kaum verlassen muss - tadaaaa: Slowcooker Tortilla-Suppe!
Das wird gebraucht (für 4 reichhaltige Portionen):
  • 500 gr Hähnchenbrust
  • Olivenöl
  • mexikanische Gewürzmischung (z. B. Taco-Seasoning)
  • scharfes Paprikapulver und/oder Chilipulver
  • 2 Paprika, fein gewürfelt
  • 1 große Zwiebel fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 2 Dosen gewürfelte Tomaten
  • 1 Dose Bohnen (z. B. Kidney- oder schwarze Bohnen)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 5 EL Tomatenmark
  • 2 EL Zucker
  • Salz
  • als Topping: Sourcreme, gehackte Frühlingszwiebel, Tortilla-Chips, Käse und und und...
So wird es gemacht:
Hähnchenbrust auf den Boden im Slow-Cooker legen. Mit Salz, Mexikogewürz und Chili/Paprikapulver würzen. Etwas Olivenöl darübergeben und nicht sparsam sein mit den Gewürzen - die Tomaten und das Gemüse schlucken viel Geschmack. Gewürfelte Paprika, Knoblauch und Zwiebel darübergeben (auch gehackter Staudensellerie schmeckt sehr gut darin). Dann kommen zuerst die abgegossenen Bohnen, das Tomatenmark und dann die zwei Dosen Tomaten (mit Saft) darüber. Dann noch zwei EL Zucker darübergeben und auch gerne nochmal Mexikogewürz und etwas Salz. Auch ein guter Schuss BBQ-Sauce macht sich gut darin. Slow-Cooker anstellen - zunächst 2 Stunden auf "high" und dann nochmal 4-5 Stunden auf "low". Danach ist das Hähnchen schön zart und lässt sich mit der Gabel zerreissen. Mit einem ordentlichen Kleks Sourcreme,  Tortilla-Chips, Frühlingszwiebel, gehackter Avocado, geriebenem Käse oder oder oder servieren. Schmeckt alles toll dazu - auch Guacamole ist super! Die Suppe ist auch eine prima Partysuppe und lässt sich ganz wunderbar einfrieren! Ob die Suppe gegen die Erkältung hilft, weiß ich nicht - aber sie heizt zumindest gut ein!

Sonntag, 4. Oktober 2015

Slowcooker-Saftgulasch

Wenn man sich wie ich ständig auf irgendwelchen Foodblogs und Kochseiten im Internet rumtreibt, stößt man zwangsläufig früher oder später auf Slowcooker-Rezepte. Gerade im amerikanischen Raum sind diese Geräte sehr beliebt, die das Essen über mehrere Stunden auf kleiner bis mittlerer Hitze langsam garen. Besonders Fleischgerichte sollen prima gelingen, da das Fleisch sehr zart und - gerade bei Geflügel - dabei nicht trocken wird. Lange habe ich überlegt: "Brauchst du das?". Da die Slowcooker nicht sehr teuer sind, habe ich mir dann irgendwann einen 3,5-Liter-Slowcooker bestellt. Das erste Testrezept war ein Wiener Saftgulasch, das ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte!
Das wird gebraucht (für 4 Personen):
1 kg Rindfleisch in mundgerechten Stücken
750 gr. gewürfelte Zwiebeln
2 gehackte Knoblauchzehen
2 EL Butterschmalz
250 ml. Rinder- oder Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
2 EL Paprikapulver, edelsüß
1 TL Rosenpaprika
1-2 EL Essig (Weißwein- oder Balsamicoessig)
1 EL Zucker
1,5 EL Salz
1 Lorbeerblatt
Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung (im Slowcooker):
Bevor der Slowcooker zum Einsatz kommt, müssen die Zwiebeln in einem Topf auf dem Herd mit dem Butterschmalz angebraten werden. Sie sollen dabei goldbraun werden und durchaus etwas Bratspuren annehmen. Dies dauert etwas 10-15 Minuten bei mittelhoher Hitze - dabei ständig rühren, damit sie nicht anbrennen. Kurz vor Ende den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Zwiebeln und Knoblauch dann in den Slowcooker geben. Das Fleisch darauf verteilen. In denTopf, in dem die Zwiebeln gebraten wurden, die Brühe geben sowie alle weiteren Zutaten. Kurz im Topf aufkochen und dann zu den Zwiebeln und dem Fleisch in den Slowcooker geben. Slowcooker einschalten und die meiste Arbeit ist nun getan. Ich habe dann alles insgesamt 10 Stunden im Slowcooker gegart - zunächst drei Stunden auf "high" und dann sieben Stunden auf "low". Die Kochzeit ist sicherlich vom Gerät abhängig. Aber das Ergebnis war wirklich gut und das Fleisch extrem zart. Vielen Dank für das Originalrezept, welches aus dem Crocky-Blog stammt- allerdings habe ich es ein wenig abgewandelt, da ich kein besonders großer Kümmelfan bin. Dazu haben mir Semmelknödel sehr gut geschmeckt, aber auch Spätzle könnte ich mir gut vorstellen.
Ich bin Single und werde oft gefragt, wieso ich mir die Mühe mache, für mich alleine zu kochen? Nun - ich liebe gutes Essen und da das ja eher selten einfach vom Himmel fällt und Fertiggerichte - bis auf gelegentliche Ausnahmen - für mich keine Alternative sind, muss man dann selbst ran. Außerdem finde ich Kochen durchaus entspannend, auch nach einem Arbeitstag. Allerdings möchte ich dann trotzdem nicht gerne Stunden in der Küche stehen, bis das Essen fertig ist. Und manchmal ist der Hunger auch einfach schon sehr groß wenn ich nach Hause komme. Daher bin ich dazu übergegangen von einigen Gerichten größere Mengen zu kochen und einzufrieren. Dank Mikrowelle steht dann ruck-zuck was Leckeres auf dem Tisch, während man nur schnell eine Beilage zubereiten muss. Auch von diesem Saftgulasch habe ich drei Portionen eingefroren. Einfrieren lassen sich auch wunderbar Pastasaucen wie Bolognese- oder Marinara-Sauce, aber auch viele Suppen. Aber auch mein Lammcurry und mein Kichererbsencurry habe ich schon eingefroren. Also nehmt beim nächsten Mal einfach einen großen Topf und verdoppelt das Rezept - dann könnt ihr noch Wochen später davon profitieren und euch an leckerem Essen freuen! Bei mir im Blog findet ihr solche Gerichte ab sofort in der Kategorie "FreezerFriendly".

Sonntag, 1. März 2015

Kichererbsen-Linsen-Curry - Köstliches mit Kichererbsen

01. März - meteorologischer Frühlingsanfang. Draußen ist es allerdings eher ungemütlich heute - kalter Wind und irgendwie sieht es noch nicht nach Frühling aus. Daher muss heute etwas Heißes auf den Tisch: ein wunderbar wärmendes Curry mit meinem Star der Woche, der Kirchererbse, und roten Linsen.
Das wird gebraucht (für etwa 3 Portionen):
  • 2 Zwiebeln oder Charlotten
  • 3 Knoblauch- zehen
  • 2 EL Butter-schmalz oder Ghee
  • 250 gr. Kicher-erbsen (Dose)
  • 2 Hand voll rote Linsen (getrocknet)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 100 ml Wasser
  • 1 Paprika
  • 2 EL rote Currypaste
  • 2 EL Tomatenmark
  • Chilipulver
  • Salz/Pfeffer
  • Sojasauce/Zucker
  • Zitronensaft
  • Joghurt
  • gehackter Koriander (nach Geschmack)
  • gehackte Frühlingszwiebel

Zubereitung: Zwiebel (oder Charlotten) und den Knoblauch fein hacken. Ghee oder Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze darin weich dünsten. Die Linsen dazugeben, Hitze etwas erhöhen und kurz mit den Zwiebeln anschwitzen. Currypaste und Tomatenmark in den Topf geben und mit der Wasser und der Kokosmilch aufgießen. Etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die roten Linsen fast weich sind. In der Zwischenzeit die Paprika würfeln und mit den abgetropften Kichererbsen zum Curry geben, wenn die Linsen fast gar sind. Dann noch einmal etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Chilipulver, Sojasauce und einer Prise Zucker abschmecken. Etwas gehackten Koriander untermischen. Mit Reis oder etwas Brot, gehackter Frühlingszwiebel und einem Klecks Joghurt servieren. Ein köstliches vegetarisches Curry, das an einem kalten Tag Herz und Seele wärmt. Bon appetit!

Mittwoch, 29. Januar 2014

Curry gegen die Kälte - mein Lammcurry!

Draußen eiskalter Wind, eine Erkältung in den Knochen und ein unendlich lang wirkender Arbeitstag - als Lohn dafür kam heute eigentlich nur Curry in Frage. Curry kann ich immer essen, egal ob mit Hühnchen, vegetarisch oder wie heute mit Lamm (und einem etwas verunglückten Reistürmchen).
Das wird gebraucht (für 3-4 Personen):
  • 1 Lammschulter (etwa 1,5 Kilo - Knochen auslösen lassen)
  • 4 Strauchtomaten
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 TL Garam Masala-Mischung (ungemalen)
  • 2 EL Currypulver (oder mehr nach Geschmack)
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL neutrales Öl oder Ghee
  • Salz, Zucker
  • nach Geschmack Kokosmilch, Joghurt, Creme Fraiche (ja ich weiß, ist nicht sehr indisch aber schmeckt lecker)
So wird es gemacht:
Zunächst die Tomaten vierteln und den Strunk rausschneiden. Zwiebel schälen und grob zerkleinern. Sellerie putzen und ebenfalls grob zerkleinern. Knoblauch schälen und mit dem übrigen Gemüse in einer Küchenmaschine pürieren. Dann das Fleisch von überschüssigem Fett befreien und in etwa 4-5 cm große Würfel schneiden. Das Fleisch salzen und mit Mehl bestäuben. In einem schweren Topf das Öl/Ghee erhitzen. Die Garam-Masala-Mischung im Mörser etwas zerstoßen, ins Öl geben und kurz anrösten. Die Knochen habe ich mir bei meinem netten türkischen Metzger auslösen und zerkleinern lassen. Diese habe ich mitgekocht, da sie zusätzlich Geschmack geben. Die Knochen zu den Gewürzen ins heiße Öl geben und ebenfalls kurz mitrösten. Danach das Fleisch in den Topf und auch ein wenig anbraten. Nicht zu lange braten, damit die Gewürze nicht verbrennen. Nun das Currypulver über das Fleisch geben, einmal gut umrühren, damit es sich gut verteilt. Nun könnt ihr das Gemüsepürree in den Topf gießen und dann die Hitze reduzieren, Deckel drauf und erstmal eine Stunde gemächlich schmoren lassen. Gelegentlich mal umrühren. Nach einer Stunde mit Salz und Zucker abschmecken. Eventuell müsst ihr auch noch etwas Curry dazugeben. Dann noch einmal eine halbe Stunde sanft weiterköcheln lassen. Die Knochen entfernen und wenn ihr es etwas cremiger mögt, mit Kokosmilch, Joghurt oder Creme Fraiche verfeinern (Vorsicht - darf dann aber nicht mehr kochen, sonst wird es kriselig). Das Fleisch sollte nach anderthalb Stunden schön zart sein. Dann mit Reis servieren und genießen. Das Curry basiert auf einem Rezept aus Tim Mälzers "Kochbuch". Ich habe es ein wenig abgewandelt, da ich es etwas würziger wollte - aber mir hat es so großartig geschmeckt und mich herrlich aufgewärmt. Hoffe, es schmeckt euch genauso gut!