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Mittwoch, 19. August 2015

Speedcooking: Pasta + Lachs bei #twitterkocht

Letzten Sonntag hieß es bei Twitter zum inzwischen dritten Mal #twitterkocht - präsentiert von @3Glocken und den Für Sie Kitchen Girls! Ich durfte zum ersten Mal mitmachen und es ging ganz schön rund! Einige Tage zuvor hat mir der Postbote ein Paket Nudeln und folgende Einkaufsliste gebracht, von der ich am Samstag alles brav besorgt hatte...
Zutaten (für 4 Personen):
500 gr. Pasta
500 gr. Lachsfilet (frisch oder aufgetaute TK-Ware)
1/2 Bio-Zitrone
1 Bio Orange
2 Kohlrabi
1 EL Butter
200 ml Gemüsefond
200 gr. Sahe
0,1 gr. Safranfäden
1 EL Petersilie
Salz/Pfeffer
Ruccola zum Anrichten

Um 18 Uhr ging es dann bei Twitter mit den ersten Tweets für die Zubereitung los. Und da ging wirklich ganz schön die Post ab: Nudelnwasser aufsetzen, Lachs (am besten schon vorher waschen und trockentupfen) mit Salz und Pfeffer würzen und dann mit der in Scheiben geschnittenen Zitrone in Backpapier einwickeln. Das Lachspäckchen in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen geben - je nach Dicke braucht er etwa 15-20 Minuten. Nudeln inzwischen nach Packungsangabe kochen. Mit einer Reibe von der halben Orange die Schale abreiben, Orange auspressen. Kohlrabi schälen und in Würfel schneiden. Butter in einem Topf schmelzen, Kohlrabi dazugeben, etwas andünsten, mit dem Orangensaft und dem Gemüsefond aufgießen und etwa 5 Minuten köcheln. Dann die Sahne zufügen und noch etwas kochen, bis der Kohlrabi weich, aber noch bissfest ist. Den Kohlrabi mit Salz und Pfeffer sowie dem Safran würzen. Zwischenzeitlich Nudeln abgießen und den fertigen Lachs aus dem Ofen nehmen. Die Nudeln zur Sauce geben und noch einmal kurz zusammen heiß werden lassen. Den Lachs kann man kleinschneiden und ebenfalls zu den Nudeln geben. Ich habe die Filets ganz gelassen und zusammen mit dem Ruccola auf der Pasta angerichtet. Nach einer guten Stunde war das Essen fertig und ich auch! Bin doch nicht wirklich multitaskingfähig... Kochen und twittern hat mich etwas überfordert - darauf gab es dann erstmal einen Schluck Weißwein! Die Küche sah wüst aus, aber es hat sehr viel Spaß gemacht und lecker geschmeckt! Es gibt auch eine schöne Chronik aller Tweets - schaut doch mal rein und auch mich gibt es bei Twitter! Freue mich über neue Follower!

Montag, 23. Februar 2015

Pasta mit Kichererbsen - Köstliches mit Kichererbsen

Das folgende Rezept habe ich in der Onlineausgabe des Zeitmagazin entdeckt: Pasta e ceci (Pasta mit Kichererbsen). Ich liebe Hülsenfrüchte in fast jeder Form und mag Kichererbsen ganz besonders gerne. In diesem Blog habe ich sie euch bereits einmal in meinem orientalischen Lammeintopf serviert. Aber weil es so viele interessante und köstliche Arten der Zubereitung gibt, stelle ich euch in den kommenden Tagen mal einige Rezepte mit Kichererbsen vor - den Anfang macht dieses Rezept von Elisabeth Raether.


Das wird gebraucht (für 2 Personen):
  • 200 gr. kurze Pasta (z. B. Ditaloni - ich verwende Riccioli)
  • 400 gr. Kichererbsen (aus der Dose)
  • Olivenöl (Pflanzenöl)
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Parmesan (nach Geschmack etwas Cayennepfeffer + gehackte Petersilie)
Zubereitung:
Die Kichererbsen mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Dann die Kichererbsen mit der geschälten Knoblauchzehe und den Rosmarinzweigen etwa 3 Minuten in dem Olivenöl anschwitzen. 600 ml Wasser und etwas Salz hinzufügen - nicht zu viel Salz, da die Flüssigkeit sehr stark einkocht. Dann aufkochen und 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Danach die Rosmarinzweige entfernen. Nach weiteren 10 Minuten 3 Esslöffel der Kichererbsen aus dem Topf nehmen und mit einer Gabel zerdrücken. Nun die Pasta und weitere 200 ml Wasser in den Topf zu den Kichererbsen geben. Weiterkochen bis die Pasta gar ist, dabei häufig umrühren. Falls die Sauce zu dick wird, etwas mehr Wasser angießen. Wenn die Pasta gar ist, die zerdrückten Kichererbsen zur Pasta geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe zusätzlich zum Originalrezept noch etwas Cayennepfeffer und gehackte Petersilie dazugegeben. Mit geriebenem Parmesan bestreut servieren. Dieses Pastarezept ist sehr einfach, aber schmeckt wirklich gut und ist prima, weil man mit ganz wenigen Zutaten in kurzer Zeit etwas Schmackhaftes auf den Tisch bringen kann.

Samstag, 13. Dezember 2014

Pasta mit Sauce à la Romesco

Mitten in der süßen, plätzchenlastigen Vorweihnachtszeit braucht man auch mal etwas Herzhaftes. Pasta geht ja immer! Daher möchte ich heute ein simples, aber absolut köstliches Pastarezept mit euch teilen: Pasta mit Sauce à la Romesco. Im Hintergrund seht ihr meinen - eher einfach - angerichteten Teller, den Teller im Vordergrund hat mein lieber Gastkoch Holger dekoriert. Entscheidet selbst, was besser aussieht ;-)
Das wird benötigt (für 3-4 Portionen):
  • 1 große gegrillte rote Paprika (aus dem Glas, gibt es zum Beispiel von Kühne)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 gr. Mandelstifte
  • 100 ml Olivenöl
  • 60 gr. Tomatenmark
  • 1 EL Sherry
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL geröstetes Paprikapulver (Chipotle)
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Salz/Pfeffer
Zubereitung:
Die Mandeln ohne Fett in einer kleinen Pfanne goldbraun anrösten. Zusammen mit allen anderen Zutaten in einen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer pürieren (oder alles ab in den Standmixer). Ich habe die Soße danach noch ein wenig erwärmt, man kann sie aber auch wie Pesto kalt über die heiße Pasta geben. Dazu passt ein grüner oder gemischter Salat, aber die Pasta ist natürlich der eigentliche Star des Abends! Zum Nachtisch gab es dann natürlich doch wieder etwas Süßes: Panna Cotta mit Orangen-Kaki-Sauce. Das Rezept folgt hier in den nächsten Tagen.

Sonntag, 27. Juli 2014

Macht Lust auf Urlaub & Essen: "In den Straßen von Nizza" (Rezension)

Passend zum sonnigen Wetter habe ich heute einen wirklich sommerlichen Krimi für euch: "In den Straßen von Nizza" von Robert de Paca. Und was noch besser ist: es hat sogar Rezepte einiger Gerichte, die im Buch erwähnt werden im Anhang.
"In den Straßen von Nizza" von Robert de Paca, erschienen bei emons (www.emons-verlag.de)

Die Story: Nicolas arbeitet freiberuflich als eine Art "privater Gästebetreuer" für die Reichen und Superreichen, die sich für Urlaub oder Geschäftliches in Nizza an der Côte d'Azur aufhalten. Für einen russischen Kunden, der einen Freund in die Kreise der Reichen und Schönen einführen möchte, organisiert er dort ebenfalls einige Tage. Diese bricht der Russe jedoch überraschend ab. Kurze Zeit später findet Nicolas heraus, dass sein Kunde hinter einem Gemäldediebstahl bei Milliardär Fabre steckt. Fabre zwingt Nicolas, sich auf die Suche nach den gestohlenen Bildern zu machen. Unterstützt wird er dabei von Versicherungsermittlerin Nathalie, mit der er sich nicht nur auf eine rasante Jagd nach den gestohlenen Meisterwerken begibt, sondern der er auch die Schönheiten und mediterranen Köstlichkeiten der Gegend näherbringt.
Meine Meinung: Dieses Buch verbindet wunderbar meine beiden Blogthemen: neben einer sehr lesenswerten Kriminalgeschichte um gestohlene Bilder, gibt der Autor auch einen kleinen Einblick in die mediterrane, französische Küche und liefert im Anhang sogar gleich noch einige Rezepte wie für Ratatouille oder Zucchini-Quiche mit. Da ich schon lange kein Rezept mehr für euch hatte, habe ich mich dann zwischendurch an den Herd gestellt und eins der Rezepte für euch getestet:

Pasta e Fagioli (Nudeln und Bohnen)

Zutaten (für vier Personen):
  • 150 gr. geräucherter Bauchspeck in Schreiben
  • 500 gr. weiße Bohnen (Abtropfgewicht, aus der Dose oder dem Glas)
  • 1/8 Liter Kalbsfond
  • 3 Eiertomaten
  • 2 Salbeiblätter
  • 1-2 Prisen getrocknete Kräuter der Provence
  • 300 gr. Nudeln
  • Fleur de Sel & schwarzer Pfeffer
  • etwas Butter

Zubereitung:
Den Speck in Streifen schneiden und mit einem Esslöffel Butter in einem breiten Topf anschwitzen, bis der Speck erste Röstspuren aufweist. Die abgetropften Bohnen und den Kalbfond dazugeben und zum Köcheln bringen. Dann die gehäuteten und grob gewürfelten Tomaten sowie den in feine Streifen geschnittenen Salbei zu den Bohnen geben. In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen und dann unter die Bohnen mischen. Nach Geschmack am Tisch noch mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen. Der Autor empfiehlt für dieses Rezept aus optischen Gründen bunte Nudeln zu verwenden. Ich habe es mit Vollkornpasta gemacht und auch Pasta und Bohnen nicht vermischt. Ich finde, es macht auch so was her und es schmeckt wirklich hervorragend. Ein einfaches und schnelles, aber dennoch wirklich köstliches Gericht, das in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch steht.
Mein Fazit: Ein sommerlich, leichter Krimi - genau richtig für den Urlaub. Falls ihr also noch etwas für die Reisebibliothek benötigt, kann ich euch "In den Straßen von Nizza" wirklich ans Herz legen. Aber auch beim Lesen auf dem heimischen Balkon kommen Urlaubsgefühle auf. Und wenn ihr dann abends noch eins der Rezepte aus dem Buch nachkocht, könnt ihr euch selbst fast ein wenig wie an der Côte d'Azur fühlen. Fünf Sterne gibt es von mir für diesen kulinarischen Krimi.

Freitag, 18. April 2014

Rezension: Sweet & Easy - Enie backt!

Nach langer Zeit gibt es hier von mir mal wieder ein Kochbuch - wobei es richtigerweise wohl Backbuch heißen müsste: "Neue Rezepte - Sweet & Easy - Enie backt!"
An der guten Enie van de Meiklokjes scheiden sich ja die Geister - entweder man mag sie oder nicht. Ich mag sie und sehe sie immer gerne. Seit 2012 gibt Enie nun die Backexpertin bei SIXX und mit ihren neuen Rezepten ihr Expertenwissen an die geneigten Leser weiter. Auf gut 160 Seiten gibt es eine Menge Kuchen, Torten und Kleingebäck - mal in süß und auch mal in herzhaft!! Zu jedem Rezept gibt es ein wirklich sehr ansprechendes Bild und die meisten Sachen sehen toll aus und machen sicherlich viel her (wenn man es denn genau so hinkriegt). Zu meinen Favoriten, die ich zum Teil noch probieren werde, gehören die Schoko-Karamell-Schnitten, die Upside-Down-Raspberry-Muffins und die folgenden Spaghetti-Carbonara-Muffins.
Für 12 Muffins wird gebraucht:
  • 200 gr. Spaghetti
  • 125 gr. Speckwürfel
  • 5 Eier
  • 200 ml Milch
  • 75 ml Sahne
  • 30 gr. frisch geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Zubereitung: Die Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen. Backofen auf 200° Grad Unter-/Oberhitze vorheizen. Die Mulden der Muffinform mit Butter ausstreichen. Den gewürfelten Speck in einer Pfanne knusprig anbraten. Eier, Milch, Sahne und Parmesan in einer Schüssel mit einem Schneebesen vermischen. Mit wenig Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Wenn die Spaghetti gar sind, diese abgießen, abschrecken und ein wenig abkühlen lassen. Danach die Spaghetti in die Muffinform geben und (am besten mit einem Messbecher) die Sahne/Ei-Masse darüber gießen. Mit etwas Parmesan bestreuen und 20 Minuten backen. Die Muffins haben mir sehr gut geschmeckt und lassen sich auch noch einmal aufwärmen. Tolle Idee, zum Beispiel für einen Osterbrunch.

Mein Fazit: Enies zweites Backbuch (erschienen beim Tre Torri Verlag für 19,90 EUR) ist eine bunte Mischung vielfältiger Backrezepte, die Klassiker und neue Ideen für jeden Anlass bietet. Mit vielen Bildern, bunt wie die Backexpertin selbst, ist es eine schöne Geschenkidee für alle Backbegeisterten und die, die es noch werden wollen. Von mir gibt es vier von fünf Sternen für dieses schöne Backbuch! (und einen lieben Dank an Iris!)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Schupfnudel-Feta-Kürbis-Pfanne - Kürbis quer durch Europa

Und weiter rollt der Kürbis! Dieses Gericht war ein bisschen auf die Schnelle gezaubert, hat aber erstaunlich lecker geschmeckt. Eine leckere Kombi der Kürbis mit Feta und gerösteten Mandeln.
 
Für zwei hungrige Esser braucht ihr:
  • 1/2 kleinen Hokkaido-Kürbis, entkernt (und wer will auch geschält)
  • 1 Packung Fertig Schupfnudeln (aus dem Kühlregel, oder auch Gnocchi)
  • 1/2 halbe rote Zwiebel, gehackt
  • 1 Zehe Knoblauch, gehackt
  • etwas Gemüsebrühe
  • 150 gr. Feta
  • Mandelblättchen
  • etwas gehackte Petersilie oder auch eine ital. Kräutermischung
  • Salz/Pfeffer/Chilipulver
  •  Olkivenöl
Und so wird es gemacht:
Zunächst den Kürbis in Spalten schneiden und bei mittlerer Hitze anbraten, bis er weich ist. Danach in Würfel schneiden und beiseite stellen. Nun Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne weich dünsten, die Schupfnudeln hinzugeben und etwas anbraten, bis sie ein wenig Farbe haben. Kürbiswürfel dazugeben, alles mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Nicht viel, nur das der Pfannenboden gerade bedeckt ist. Ein wenig köcheln lassen, dann den Feta dazubröckeln und umrühren. Man kann das nun sofort servieren oder den Feta ein wenig schmelzen lassen, dann wird es etwas cremiger. Egal wie man es macht, vor dem Servieren mit Kräutern, Salz, Pfeffer und nach Geschmack ein wenig Chilipulver abschmecken. Mandelblättchen in einer Pfanne etwas anrösten und zum Schluss über die Schupfnudeln streuen. Gibt den letzten Pfiff zu diesem herbstlichen Kürbisgenuss!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Gefüllte Cannelloni mit Kürbis und Ricotta - Kürbiswoche Teil 2

Weiter geht die Kürbiswoche hier bei crimesNcooking. Ich liebe Cannelloni und bin eigentlich immer auf der Suche nach leckeren Füllungen. Was lag also näher, als es mit Kürbis und Ricotta zu versuchen?!
Das wird gebraucht (für 2-3 Personen):

  • 1 halber Hokkaido-Kürbis, entkernt und in Würfel geschnitten
  • 250 gr. Ricotta
  • 1 Ei
  • 4 EL Mandelblättchen
  • Cannelloni-Nudeln (getrocknet, ohne Vorkochen)
  • Parmesan und Emmentaler
  • italienische Kräuter
  • Chilipulver, Muskat
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehr
  • 1 EL Tomatenmark
  • 300 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung: Den gewürfelten Kürbis in einer Pfanne mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten bis er weich wird und sich leicht zerdrücken lässt. (Der Kürbis kann auch mit der Schale verarbeitet werden. Bei mir sah sie nicht so toll aus, daher habe ich ihn etwas geschält.) In der Zwischenzeit in einer kleinen Pfanne (ohne Öl) die Mandelblättchen etwas anbräunen. Unbedingt ständig rühren und im Auge behalten, da sie leicht anbrennen. Wenn sie etwas angebräunt sind, werden sie kurz grob gehackt. Nun den Kürbis in einer Schüssel grob zerdrücken, etwas salzen, Ricotta, das Ei und die Mandeln dazugeben und gut vermischen. Dann eine gute Handvoll geriebenen Parmesan ebenfalls untermischen und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und italienischen Kräutern würzen. Mit einem Teelöffel nun die Füllung in die Cannelloni-Röhren füllen und diese in eine Auflaufform legen. In einem Topf die Butter zerlassen, das Mehl dazugeben und aufschäumen lassen, die Milch dazugießen, Hitze etwas reduzieren und unter Rühren ein wenig köcheln lassen, bis die Bechamelsauce eindickt. Die Sauce ebenfalls mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Außerdem das Tomatenmark unterrühren. Die Sauce dann über den Cannelloni verteilen und mit geriebenem Käse (Emmentaler geht gut, oder auch ein Bergkäse). Danach bei 180 Grad (Unter-/Oberhitze) für 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen (checkt vorher mal auf der Packung, wie lange die Cannelloni gebacken werden müssen). Und dann kann schon serviert werden, vielleicht ein kleiner Salat dazu (wobei wir hier auf die gesunde Beilage verzichtet haben) - bon appetit!

Samstag, 1. Juni 2013

Was mache ich mit... Rübstiel? Rübstiel-Lachs-Spaghetti!

Rü... waaaaas? Ja, ich musste auch erstmal nachschauen, was Rübstiel eigentlich ist. Es sind die Blätter der Mairübchen, die so dicht gesäht werden, dass sie in die Höhe wachsen und keine Rübchen bilden. Und dieses Gemüse habe ich in dieser Woche in meiner Bio-Gemüse-Überraschungstüte gefunden. Geschmacklich erinnerte es mich ein wenig an Spinat. Und dann musste ich mal schauen, was man so damit anstellen kann. Letztlich habe ich mich dann für ein Pasta-Gericht entschieden: Spaghetti mit Lachs und Rübstiel.

Das wird gebraucht:
  • 400 g Rübstiel
  • 200 g Nudeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Lachsfilets
  • 1 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • Salz und Pfeffer
  • Creme fraiche
  • etwas Butter
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • italienische Kräuter (TK)
Zunächst großen Topf auf den Herd, Wasser und etwas Salz hinein und aufkochen. In der Zwischenzeit den Rübstiel putzen und waschen. Ich habe relativ viel von den Stielen abgeschnitten und den Rübstiel dann grob geschnitten. Im kochenden Wasser dann eine Minute blanchieren, dann mit einem Sieblöffel rausnehmen und abtropfen lassen. Im gleichen Wasser dann die Spaghetti al dente kochen. Während die Nudeln kochen, die Knoblauchzehe und die Chili schneiden bzw. hacken.

  
In einer Pfanne die Lachsfilets anbraten, dabei grob zerkleinern. Dann Knoblauch und Chili dazu und etwas mit anbraten. Die fertigen Nudeln abgießen, wieder rein in den Topf, nach Geschmack Butter dazu sowie 1-2 Eßlöffel Creme fraiche. Dann den Lachs und den Rübstiel in den Topf geben. Alles untermischen, mit etwas geriebener Zitronenschale, Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern abschmecken. Und dann einfach schmecken lassen, was man mit Rübstiel so machen kann.

Montag, 25. Februar 2013

Was mache ich mit...Grünkohl? Lasagne!

Was? Lasagne mit Grünkohl?? Geht das??? Ja, das geht und wird sogar ziemlich lecker! Hatte vergangene Woche etwas Grünkohl in meiner Überraschungs-Gemüse-Tüte und habe es einfach mal probiert. Bin kein Fan von Grünkohl - schon gar nicht von der klassischen, totgekochten Version mit Wurst/Kassler etc. In der Lasagne schmeckt er aber sehr fein, eher wie Spinat.


Das braucht ihr für 2-3 Personen:
  • etwa 200 gr. blanchierten Grünkohl (gut abgetropft bzw. ausgedrückt), gehackt
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große Karotte
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • italienische Kräuter nach Geschmack
  • Weißwein
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Butter
  • etwa 1/4 Milch
  • Muskatnuss
  • Lasagneplatten
  • geriebener Käse
Uns so wird es gemacht: 
Zwiebel, Karotte und Knoblauch fein hacken, dann mit 3 EL Ölivenöl in einer Pfanne andünsten. Dann den gehackten Grünkohl dazugeben und weitere 5 Minuten dünsten. Italienische Kräuter und Tomatenmark dazugeben und dann mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Dann die gehackten Tomaten zum Gemüse geben, salzen und pfeffern und dann etwa 20 Minuten köcheln. Zwischendurch immer mal etwas Wasser dazugeben, damit die Gemüsesauce nicht zu trocken wird.
Während das Gemüse köchelt, die Butter in einem Topf schmelzen, das Mehl zur Butter geben und ein wenig darin dünsten. Dann mit der Milch ablöschen und unter rühren kochen, bis eine dickliche Bechamelsauce entsteht. Diese mit Salz/Pfeffer und Muskat würzen. Nun wird geschichtet: etwas Gemüsesauce in eine Auflaufform geben, darauf Lasagneplatten und auf die Platten eine dünne Schicht Bechamel. Danach wieder Gemüsesauce usw. Mit einer Schicht Bechamel enden und dann nach Geschmack geriebenen Käse darauf verteilen. Bei mir war es Emmentaler, aber Gouda oder Mozzarella gehen sicher genau so gut. Dann bei 180° C (Ober-/Unterhitze) etwa 35 Minuten backen. Während dem Backen bisschen Salat putzen und wenn die Lasagne fertig ist: Bon Appetit!!

Sonntag, 13. Januar 2013

"Mondscheintomaten" - der Aromaknaller für die schnelle Küche!

Neulich habe ich mal in einem Kochbuch geblättert, von Nigella Lawson, das schon seit Jahren bei mir im Regal steht. Bisher hatte ich aber noch nie was daraus gemacht. Aber diese "Mondscheintomaten" sind einfach genial, einfach gemacht und schmecken wirklich wunderbar aromatisch. Ein tolle Alternative zu getrockneten Tomaten und ihr habt selbst in der Hand, was reinkommt und wie ihr würzen möchtet.

Mondscheintomaten

Das braucht ihr:
  • 12 Cherry- oder Mini-Rispentomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL getrockneter Thymian

Zubereitung (am besten abends zubereiten):
Backofen auf 230° (Unter-/Oberhitze) vorheizen - Vorheizen ist für dieses Rezept ganz wichtig! Tomaten waschen, halbieren und nebeneinander in eine Auflaufform geben. Öl mit den weiteren Zutaten vermischen und über die halbierten Tomaten geben. Form in den vorgeheizten Ofen geben. Ofen abschalten und danach könnt ihr ins Bett gehen. Die Tomaten bleiben bis zum nächsten Morgen im Ofen. Sie schmecken danach wunderbar aromatisch und lassen sich vielseitig verwenden. Zum Beispiel schmecken Sie ganz wunderbar als kleiner Snack mit Mini-Mozzarella-Bällchen. Oder die Tomaten mit etwas von dem Öl unter frisch gekochte Pasta geben, etwas Parmesan drüber reiben, schmeckt ebenfalls genial. Könnte mir die auch sehr gut auf einer selbstgemachten Pizza vorstellen.... Aber euch fällt sicher auch noch mehr ein. Im Kühlschrank halten sich die Tomaten einige Tage. Noch ein Hinweis zu den Tomaten: Der Discounter mit A am Anfang und I am Ende bietet eigentlich das ganze Jahr über Mini-Roma-Rispentomaten. Die sind auch im Winter recht aromatisch und schmecken auch tatsächlich nach Tomate. Mit dem Gewürzen lässt sich natürlich auch einiges variieren, statt mit Thymian zum Beispuel mit Oregano. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Sonntag, 18. November 2012

Winterliche Wirsing-Pasta

Seit einigen Tagen schlummert bei mir im Gemüsefach ein kleiner Kopf Wirsing. Da ich die letzten Tage unterwegs war und erst heute ein wenig Zeit zum Kochen hatte, musste heute eine Verwendung dafür gefunden werden. Ich bin kein Freund von totgeschmortem Gemüse und Kohl - es darf schon noch ein wenig Biss haben. Beim Surfen durch die bekannten Rezeptseiten ist mit jedoch nichts begegnet, was mich wirklich überzeugt hat. Daher habe ich einige Rezepte kombiniert und rausgekommen sind Tagliatelle mit Wirsing und Steinpilzen.


Zutaten für zwei Personen:

- 1 halber Kopf Wirsing - geputzt, von harten Stielen befreit und in feine Streifen geschnitten
- 1 Hand voll getrocknete Steinpilze, eine Stunde vor dem Kochen mit kochendem Wasser übergossen
- 1 kleine Knoblauchzehe
- Weißwein
- etwas Sahne
- etwas Creme fraiche
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Thymian, Petersilie
- Parmesan
- Wunschpasta für zwei Personen

Zubereitung: Die eingeweichten Pilze aus dem Wasser nehmen (Einweichwasser nicht wegschütten!), mit etwas Küchenpapier trocknen und grob hacken. Knoblauchzehe in Scheiben schneiden und zusammen mit den Pilzen mit 3 EL Ölivenöl in einer Pfanne etwa 2 Minuten anbraten. Aus der Pfanne nehmen, noch einen Schuss Olivenöl in die Pfanne gießen und den Wirsing in Pfanne geben. Den Wirsing dann bei mittelhoher Hitze fünf Minuten braten. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen und dann etwa 150 ml von dem Pilzwasser durch ein Sieb (könnte etwas Sand drin sein) ebenfalls dazugießen. Hitze reduzieren und den Wirsing ein wenig mit geschlossenem Deckel für etwa 5 Minuten schmoren lassen. Danach einen Schuss Sahne und einen guten Esslöffel Creme fraiche zufügen, untermischen und kurz aufkochen. Dann mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Thymian würzen. Während der Zubereitung der Sauce die gewünschte Pasta kochen und die fertige Pasta nun in der Pfanne mit der Sauce vermischen.

 
Bei mir gab es Tagliatelle und das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. Auf dem Teller noch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen und frischen Parmesan darüber geben - und dann schmecken lassen!

So, ich verziehe mich jetzt wieder auf die Couch und lese "Die neuen Abenteuer des Sherlock Holmes". Das Wetter ist trüb und regnerisch und ich freue mich auf diesen Krimiklassiker!