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Sonntag, 2. Oktober 2016

Comfort-Food für den Herbst: Bananenbrot

Dank Feiertag ein extralanges Wochenende, Wetter eher herbstlich-durchwachsen, etliche DVDs und Netflix-Episoden wollen angeschaut werden - dazu fehlt eigentlich nur noch das richtige Wohlfühlfood! Und es ist ganz einfach - Vorhang auf für: ....... Bananenbrot!! Es bietet eine wunderbare Grundlage für ein süßes Frühstückchen, die perfekte Begleitung zum Nachmittagskaffee und die rettende Basis für Naschkatzen zum Fernsehabend auf der Couch.

Bananenbrot mit verschiedenen Marmeladen
Das wird benötigt:
  • 150 gr. Zucker (weiß/braun/gemischt)
  • 150 gr. Butter (zur Not geht auch Margarine)
  • 2 reife Bananen
  • 2 Eier
  • 250 gr. Mehl
  • 2 leicht gehäufte TL Backpulver
  •  1 Prise Salz
  • 100 ml Milch
  • 70 gr. Lieblingsmüsli (oder einfach kernige Haferflocken)
Zubereitung: Die Eier mit dem Zucker und dem Salz ca. drei Minuten mit Mixer oder Küchenmaschine mit Highspeed verrühren, danach auf auf Lowspeed runterschalten und die Eier gut unterrühren. Mehl und Backpulver mischen (Wer mag, kann es noch sieben - ich siebe eher nicht). Nun die Bananen mit einer Gabel grob zerdrücken und zu den übrigen Zutaten in den Mixer geben. Was den Reifegrad der Bananen angeht, gibt es unterschiedliche Ansichten. Eine Freund aus Amerika nimmt für sein Bananenbrot fast schwarze Bananen, bei mir müssen sie nicht so (über-)reif sein. Nun nach und nach das Mehl zugeben, danach die Milch. Mixer ausschalten - dann mich einem Spachtel noch das Müsli unterheben (ich mache das nicht mit dem Mixer, weil ich möchte, dass das Müsli nicht zerdrückt wird - es soll dem Bananenbrot später ein wenig Crunch geben). Den Teig nun in eine gefettene Kastenform geben und im auf 175° C vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) etwa 50 Minuten backen. Etwas auskühlen lassen - danach sind die Genussmöglichkeiten vielfältig: zum Frühstück einfach mit ein wenig Butter bestrichen (vorher in der Mikrowelle leicht anwärmen), zum Kaffee mit Butter und Marmelade oder (ebenfalls vorher leicht erwärmt) mit ein oder zwei Kugeln Lieblingseis! Das Brot am besten in der Form lassen und in eine Plastiktüre geben, dann hält es sich einige Tage - wenn es nicht vorher schon aufgegessen wird... Und falls ihr noch kulinarische TV-Inspiration braucht, empfehle ich euch "Two Fat Ladies" - eine großartige BBC-Sendung mit zwei entzückenden Damen, die auf einem alten Motorrad auf kulinarische Reise durch Großbritanien gehen. Schaut mal bei youtube - die beiden Ladies werden sich bestimmt auch in euer Herz kochen!

Bananenbrot frisch aus dem Ofen
Two Fat Ladies!


Mittwoch, 26. August 2015

Einmal um die Welt - heute USA: Mini-Key-Lime-Pies - deconstructed

Weiter geht es heute mit meiner sommerlichen Weltreise. Am vergangenen Wochenende habe ich kulinarisch in Florida Station gemacht - leider sind mir meine geplanten Mini-Key-Lime-Pies ein wenig verunglückt. Geschmacklich waren sie wirklich top - ließen sich allerdings nur mühevoll aus dem Muffinblech lösen... Beim nächsten Mal kommen dann doch vorher Papierförmchen rein. Also ich nenne sie einfach "Mini-Key-Mini-Pies [deconstructed]" und lasse mich nicht unterkriegen.

Das wird gebraucht (für ein 12er-Muffinblech):
  • 150 gr. Vollkorn-Hafer-Kekse (zum Beispiel Hobnobs)
  • 90 gr. geschmolzene Butter
  • 60 gr. Zucker
  • 120 gr. Frischkäse
  • 4 Eigelb
  • 1 Dose gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen)
  • 120 ml Limettensaft
  • etwas abgeriebene Bio-Limettenschale
  • geschlagene Sahne (ungesüßt) zum Anrichten
Zubereitung:
Die Kekse zerbröseln - am Besten in nem Gefrierbeutel mit Nudelholz - auch schön um Aggressionen abzubauen. Die Keksbrösel mit dem Zucker und der geschmolzenen Butter mischen. In jede Mulde vom Muffinblech ein Papiermuffin-Förmchen geben. Die Keksmasse darin verteilen und mit einem Löffel festdrücken. 5 Minuten im mit 180° Grad vorgeheizten Ofen backen. In der Zwischenzeit Frischkäse, Eigelb, Kondensmilch und Limettensaft/Schale in dieser Reihenfolge im Mixer auf mittlerer Stufe vermischen. Masse dann gleichmäßig auf dem vorgebackenen Keksboden verteilen. Nun noch mal 20 Minuten backen. Das Muffinblech aus dem Ofen holen, auskühlen lassen und dann über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag dann mit der geschlagenen Sahne anrichten und probieren - dabei die Augen schließen und denken man wäre in Florida!

Montag, 22. Dezember 2014

Immer wieder lecker: Panna cotta mit Orange zum Dessert

Vor einigen Tagen gab es hier die leckere Pasta mit Sauce Romesco. Und der liebe Gastkoch Holger hatte an diesem Abend ja noch ein tolles Dessert gemacht: Panna cotta mit Orangensauce. Und dieses Rezept wollte ich euch natürlich auf keinen Fall vorenthalten. Vielleicht sucht ihr ja noch eine leckere Dessert-Idee für Weihnachten?!
Das wird gebraucht (für vier Personen):
  • 400 ml Sahne
  • 60 gr. Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 unbehandelte Orangen
  • 4 Blatt Gelatine
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Kaki
  • evtl. Speisestärke & Minze zur Deko
Zubereitung:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne mit dem Zucker, dem Vanillemark, der aufgeschlitzten Vanilleschote und abgeriebener Schale einer halben Orange aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Vanilleschote herausnehmen und die eingeweichte Gelatine in der Sahne auflösen. Dessertförmchen kalt ausspülen und die Sahne hereinfüllen. Im Kühlschrank etwa drei Stunden fest werden lassen. (Tipp: Im Gefrierfach dauert es nur halb so lange) Für die Orangensauce den Puderzucker im Topf schmelzen und leicht karamellisieren. Mit dem Saft der beiden Orangen ablöschen und kurz köcheln bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Kaki in kleine Würfel schneiden und kurz mitköcheln. Nach Geschmack mit ein wenig Speisestärke abbinden und eventuell mit etwas Grand Marnier verfeinern. Wie man es dekorieren kann, seht ihr oben. Allerdings sollte man warten, bis die Fruchtsauce kalt ist, sonst löst sich die Panna cotta nämlich ganz schnell wieder auf - aus Erfahrung wird man klug... Aber es schmeckt einfach wunderbar nach Orange - bon appetit!

Sonntag, 14. Dezember 2014

Peanut-Butter-Cups - crimesNcookies zu Weihnachten!

Wer mal in Amerika vor einem Süßigkeiten-Regal gestanden hat, wird an den orange-verpackten Peanut-Butter-Cups von Reese's kaum vorbei gekommen sein. Und diese kleinen Köstlichkeiten lassen sich auch mit relativ geringem Aufwand selbst herstellen. Hier nun mein neuer Teil aus der Reihe "crimesNcookies zu Weihnachten": Peanut-Butter-Cups - die Cups schmecken aber nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über!
Das wird benötigt (für etwa 15 Stück):
  • 8 Vollkorn-Butterkekse
  • 175 gr. Erdnussbutter (crunchy)
  • 80 gr. Butter
  • 80 gr. Puderzucker
  • 250 gr. Kuvertüre (Vollmilch)
  • 1 EL Sonnenblumenöl (ersatzweise ein wenig Palmin)
  • Muffinförmchen aus Papier
Zubereitung:
Die Erdnussbutter, Butter und den Puderzucker bei kleiner Hitze in einem Topf auf dem Herd schmelzen. Währenddessen die Kekse zerbröseln, zum Beispiel in einem Gefrierbeutel. Die Keksbrösel zur Erdnussbuttercreme geben. Entweder gebt ihr nun die Papierförmchen in ein Muffinblech oder setzt mindestens zwei Papierförmchen ineinander, da ihr eine stabile Form für die Peanutt-Butter-Cups braucht. In diese Förmchen füllt ihr die warme Erdnusscreme etwa 1 Zentimeter hoch ein. Danach muss die Creme vollständig auskühlen und wieder fest werden. Das geht im Kühlschrank oder in einem kühlen Raum oder auch abgedeckt draußen. Wenn die Cups ausgekühlt sind, die Kuvertüre mit Öl/Palmin langsam in einem Wasserbad schmelzen. Die Erdnussbutter-Cups aus den Förmchen lösen, dann etwa 2 TL Kuvertüre in die Förmchen geben und dabei auch den Rand rundherum bedecken. Nun die Ernussbutter-Cups hineinsetzen und mit der Kuvertüre bedecken. Danach die Cups wieder auskühlen lassen. Bitte nicht im Kühlschrank, da die Kuvertüre sonst grau werden kann. Fertig sind die Peanut-Butter-Cups - aber vorsicht, die Dinger machen süchtig!
Auf dem Bild seht ihr außerdem Engelsaugen, gefüllte Haselnuss-Schoko-Makronen und Schoko-Crossies.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Gefüllte Haselnuss-Schoko-Makronen - crimesNcookies zu Weihnachten!

Heute ist der zweite Advent und die Weihnachtsvorbereitungen laufen. Wie in jedem Jahr werden natürlich wieder Plätzchen gebacken. Auch ich habe diese Woche den Ofen glühen lassen & möchte in den nächsten Tagen die Ergebnisse mit euch teilen - heute: Gefüllte Haselnuss-Schoko-Makronen.
Das braucht ihr (für ca. 35 Stück):
  • 150 gr. gemahlene Haselnüsse + 50 gr. gemahlene Mandeln
  • 250 gr. Zucker
  • 3 Eiweiß
  • 2 EL Zitronensaft
  • 40 gr. Kakaopulver
  • 150 gr. dunkle Kuvertüre
  • 3 EL Sahne
  • 45 gr. Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben
 
Zubereitung:
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen, Ofen auf 160° Ober-/Unterhitze bzw. 140 ° Umluft vorheizen. Das Eiweiß mit dem Zitronensaft mischen und mit dem Rührgerät aufschlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Am Schluss entsteht eine cremige, glänzende, cremige Masse. In diese Masse dann mit einen Gummischaber ganz vorsichtig die Haselnüsse, Mandeln und den Kakaounterheben. Die fertige Masse dann in einen Spritzbeutel mit großer, runder Spritztülle füllen und damit etwa zwei Zentimeter große Halbkugeln auf die Backbleche setzen. Die Kugel gehen nicht auf, daher müssen die Zwischenräume nicht zu groß sein. Die Halbkugeln dann 25 Minuten backen. Während dem Backen den Ofen einen Spalt breit offen lassen. Nun die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die Butter in Flöckchen und die Sahne mit einem Schneebesen unter die Kuvertüre arbeiten. Nun die Makronen und die Kuvertüre auskühlen lassen. Die Hälfte der Makronen mit der Kuvertürecreme bestreichen und die anderen Hälften daraufsetzen. Zum Schluss die Makronen mit Puderzucker bestäuben und dann die kleinen Kunstwerke genießen!

Montag, 17. November 2014

klein & köstlich: Peanutbutter-Brownies

Ich liebe Muffins, ich liebe Kuchen - aber ganz besonders liebe ich Brownies. Schokolade und Kakao, eine tolle saftige Konsistenz - einfach köstlich. Ein klassisches Brownie-Rezept gab es schon einmal vor einiger Zeit bei mir im Blog. Aber noch besser schmecken sie mit Erdnussbutter!
Zutaten für eine eckige Form (etwa 21x21 cm):
  • 75 gr Mehl
  • 30 Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 170 gr weiche Butter
  • 150 gr Zartbitterschokolade
  • 40 gr Puderzucker
  • 120 gr Erdnussbutter
  • 3 Eier (M)
  • 150 gr Zucker
  • eine Prise Salz
Zubereitung:
Zunächst den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Form mit Backpapier auslegen. Die Schokolade in grobe Stücke hacken und mit 150 gr Butter über einem Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit Mehl, Kakaopulver und Backpulver mischen. Mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine Eier, Zucker und Salz fünf Minuten schaumig rühren. Danach die Schokoladen-Butter-Mischung und die gemischten trockenen Zutaten unterrühren. Erdnussbutter, die restliche Butter und den Puderzucker ebenfalls über dem Wasserbad erwärmen und gut verrühren.
Den Schokoladenteig in die Form geben. Dann die Erdnussbuttercreme darauf verteilen und mit einer Gabel durch den Teig ziehen, damit ein marmorierter Effekt entsteht. Im Ofen 25-30 Minuten backen. Danach auskühlen lassen und in kleine Stücke schneiden. Schmeckt gigantisch gut!! 

Sonntag, 31. August 2014

Erinnerungen an ein Sommerwochenende: Thriller & Torte

Es ist der letzte Sonntag im August - ich schaue aus dem Fenster, draußen schüttet es wie aus Eimern und selbst drinnen fröstelt es mich ein wenig. Der Herbst naht, der Sommer ist nur noch Erinnerung - ganz besonders ein Wochenende, das ich im Garten meiner Tante mit Thriller & Torte verbracht habe.
Von der Sonnenliege im Garten ging es gedanklich aber auch immer wieder über den großen Teich nach Ohio, wo nicht nur mein bester Freund herkommt, sondern auch die Kate-Burkholder-Thriller-Reihe von Linda Castillo spielt. Tatsächlich habe ich an diesem Wochenende das vierte und fünfte Buch dieser Reihe verschlungen. Und auch bei Band fünf lässt die Spannung kein bisschen nach! Hauptperson der Reihe ist die Polizeichefin der Kleinstadt Painters Mill, Ohio, gelegen in einer Region mit großer amischer Gemeinde. Kate selbst stammt ebenfalls aus einer amischen Familie, hat sich jedoch gegen das einfache, religiöse Leben der Amischen entschieden. Eine Entscheidung, die bei ihr zu großen inneren Konflikten, aber auch äußeren Konflikten mit ihrer Familie führt, die ebenfalls in der Gegend lebt. Neben spannenden Mordermittlungen macht für ich gerade die thematische Verbindung zur Amischen Gemeinde, die in allen Büchern immer wieder Thema ist, den besonderen Reiz dieser Thriller-Reihe aus. Als Leser erfährt man viel über das Leben in dieser Religionsgemeinschaft, welches in seiner Einfachheit in unserer heutigen technischen Zeit nur schwer vorstellbar ist. Im aktuellsten Band "Teuflisches Spiel" wird eine amische Familie Opfer eines schweren Unfalls, bei dem der Vater und zwei seiner drei Kinder sterben. Doch Kate Burkholder wird misstrauisch, ob es sich wirklich nur um einen Unfall mit Fahrerflucht handelt, oder es nicht doch mehr - nämlich Mord - sein könnte?!? Ich kann euch diese Reihe wirklich nur ans Herz legen - alle fünf Bände garantieren beste, spannende Unterhaltung und lassen sich nicht nur gut mit Hund auf der Sonneliege lesen, sondern auch im Bett, auf der Couch oder bald im Winter vor dem gemütlichen Kamin.
Neben dem Lesefutter gab es auch noch was richtiges zu Futtern, denn die Lieblingstante hat eine wundervolle, köstliche Himbeer-Schmand-Torte gezaubert. Das Foto ist leider nicht ganz so zauberhaft, aber dafür war die Torte wirklich ein Genuss. Das Rezept wollte ich euch nicht vorenthalten.
Boden:
2 Eier
1 Prise Salz
125 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
75 ml Eierlikör
60 ml Sonnenblumenöl
125 g Mehl
1 ½ Tl Backpulver
Für den Teig Eier, Salz, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eierlikör und Öl unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und portionsweise unterrühren. Boden einer Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen. Teig einfüllen und im heißen Ofen 180 Grad (Umluft 160 Grad) im unteren Ofendrittel 20 Min. backen. Teig etwas abkühlen lassen und aus der Form nehmen
Belag:
2 Becher Sahne
2 Tütchen Sahnesteif
2 Becher Schmand
2 Pck. Bourbon-Vanillezucker
5 EL Gelierzucker (2:1)
1 Glas Heidelbeeren (oder 2 Dosen Mandarinen oder gefrorene Himbeeren)
1 Pck. Tortenguss, rot oder klar
Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen, Schmand mit Gelierzucker vermischen und die steif geschlagene Sahne unterheben. Tortenring um den Boden legen, Masse darauf verteilen und ca. 2 Std. in den Kühlschrank stellen.Anschließend mit dem Obst belegen und Tortenguss zubereiten und darauf verteilen. Nochmals ca. 2 Std. in den Kühlschrank – fertig!
Das war mein Sommerwochenende vor einigen Wochen und nachdem ich das jetzt gerade geschrieben habe, habe ich richtig Lust auf ein Stück Torte! Vielleicht kehrt der Sommer ja noch einmal zurück und ich kann dieses schöne, entspannte Wochenende noch einmal wiederholen!

Sonntag, 24. November 2013

Ho Ho Ho - Backen zu Weihnachten: Cranberry-Nuss-Kekse

Heute in einem Monat ist es wieder soweit: Die schönste Zeit des Jahres feiert ihren Höhepunkt am
Heiligabend. Daher wurde es höchste Zeit für den ersten Weihnachts-Back-Marathon des Jahres. Und natürlich gibt es hier das erste Rezept: Cranberry-Nuss-Kekse! Das braucht ihr für etwa 30 Stück:
  • 100 gr. geröstete & gesalzene Erdnüsse
  • 100 gr. weiche Karamellbonbons (z. B. Muh-Muhs), grob gehackt
  • 50 gr. getrocknete Cranberries
  • 120 gr. zarte Haferflocken
  • 130 gr. Mehl
  • 130 gr. brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 90 gr. Butter
  • 90 gr. Doppelrahmfrischkäse
  • 3 EL kaltes Wasser
Zunächst die Karamellbonbons grob hacken. Dann alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel gut vermischen. Dann die Butter, den Frischkäse und das Wasser zugeben und mit dem Knethaken zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.


Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf das mit Backpapier ausgelegten Blech setzen, dabei etwas 4-5 cm Abstand lassen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze (Umluft 160) auf mittlere Schiene etwa 12 Minuten backen. Abkühlen lassen und dann losknuspern! Und schaut auch nochmal in die anderen crimesNcookies-Weihnachtsrezepte, z. B. die Hausfreunde oder die Engelsaugen.

Sonntag, 14. Juli 2013

Aprikosenchutney: süß, sauer & scharf!

In den letzten Wochen habe ich meine Vorliebe für "fruchtige" Geschmäcker entdeckt: Geschmorter Wirsing mit Mango, Entenbrust mit Kirschsauce, Curry-Mango-Grillsauce - um nur einige zu nennen. Von einem Blechkuchen hatte ich noch eine Dose Aprikosen übrig, die mich auf die Idee zu diesem Chutney gebracht hat.
Für zwei kleine Gläschen benötigt ihr:
  • 1 Dose Aprikosen
  • 5 EL braunen Zucker
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • frischen Ingwer (etwa 1 cm, gerieben), mehr oder weniger nach Geschmack
  • 1 rote Chili
  • Weißweinessig 
  • Salz
  • 1 EL Pflanzenöl
 

Zubereitung: Die Aprikosen abtropfen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel hacken und im Öl weichdünsten (sie sollten weich werden, aber keine Farbe bekommen). Mit 5 EL Weißweinessig ablöschen. Geriebenen Ingwer, gehackte Chili, Zucker und einen TL Salz sowie die Aprikosen hinzugeben. Bei kleiner Hitze mit Deckel etwa eine Stunde köcheln lassen. Heiß in saubere Gläser mit Schraubverschluss füllen. Das Chuntney hält sich einige Wochen im Kühlschrank und schmeckt echt gigantisch. Super zu gegrilltem Fleisch & Fisch, aber auch toll um Curry-Gerichte zu verfeinern!

Sonntag, 9. Dezember 2012

Schokoladige "Hausfreunde" - crimesNcookies Teil 3

Es ist der zweite Advent, draussen liegt Schnee und ist es wieder Zeit für ein neues Rezept aus meiner diesjährigen Weihnachtsbäckerei. Das Rezept stammt aus dem "Landlust"-Magazin und ich backe es heute bereits zum zweiten Mal. Heute wird es ein wenig anspruchsvoller - es gibt "Hausfreunde"! Diese Schoko-Marzipan-Kreationen sind ein wenig aufwändiger, aber der Aufwand lohnt sich!


Für etwa 50 Hausfreunde wird gebraucht
  • 175 gr. Mehl
  • 75 gr. Stärke
  • 175 gr. kalte Butter, in kleinen Stücken
  • 1 Ei
  • 60 gr. Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 150 gr. Marzipanrohmasse
  • 100 gr. Puderzucker
  • 10 EL Aprikosenmarmelade
  • 300 gr. Zartbitterkuvertüre
  • Walnusskerne
Zunächst Mehl, Stärke, Butter, Ei, Zucker und Vanillezucker zügig zu einem Mürbeteig verkneten. Dies geht am besten mit den Hängen. Teig in Folie für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Nach einer halben Stunde den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen. Danach etwa 4 cm runde Plätzchen ausstechen. Backofen auf 180° vorheizen und die Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech für 10 Minuten backen.

  
Während der Backzeit die Marzipanmasse mit dem Puderzucker verkneten. Dann Arbeitsfläche mit Puderzucker bestäuben und die Marzipanmasse dünn ausrollen. Ebenfalls 4 cm runde Kreise ausstechen. Wir benötigen halb so viele Kreise, wie Kekse im Ofen sind.

Die Kekse nach dem Backen auskühlen lassen. Die eine Hälfte der Kekse mit einem Marzipankreis belegen und das Marzipan vorsichtig andrücken. Die andere Hälfte mit etwas Aprikosenmarmelade bestreichen. Nun eine Marzipan-Keks-Hälfte auf eine Aprikosen-Keks-Hälfte legen. Die Marzipanschicht soll schließlich oben liegen (also Keks, Marmelade, Keks und oben Marzipan).Die Kekstürmchen nun etwa eine Stunde ruhen lassen.

Nun die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen und die Kekstürmchen mit der geschmolzenen Kuvertüre überziehen. Laut Rezept soll dies mit einem Pinsel geschehen, aber ich finde es einfacher, die Türmchen mit zwei Gabeln in der geschmolzenen Kuvertüre zu wenden. Kurz abtropfen und dann auf Backpapier setzen. Dann noch mit einem Stück Walnusskern verzieren und dann die Kuvertüre fest werden lassen. WICHTIG: Die Hausfreunde müssen vor dem Probieren etwa 2 Tage "durchziehen", erst danach schmecken sie richtig gut. Mir fällt das zwar auch schwer, aber das Warten ist den Genuss wirklich wert. Viel Spaß mit den "Hausfreunden"!!!



Samstag, 1. Dezember 2012

crimesNcookies Teil 2 - Engelsaugen

Damit der Plätzchenteller bis Weihnachten auch immer gut gefüllt bleibt, geht die Weihnachtsbäckerei weiter mit dem zweiten Rezept - diesmal gibt es "Engelsaugen".


Ihr braucht für etwa 25 Stück:
120 gr. Mehl
75 gr. Butter
40 gr. Puderzucker
1 Eigelb
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebener Zitronen-/Orangenschale von 1 Frucht
1 Prise Salz
2 EL Johinnisbeer- oder Himbeergelee
50 gr. Zartbitterkuvertüre

So geht's:
Mehl, Butter, Puderzucker, Eigelb, Vanillezucker, Schalenabrieb und Salz schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann in Folie einschlagen und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.
Nach der halben Stunde den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zu einer fingerdicken Rolle formen.
Dann in etwa 25 kleine Stücke schneiden, aus den Stücken Kugeln formen und diese auf ein Blech mit Backpapier setzen. Mit einem Kochlöffel eine Vertiefung in die Kugeln drücken. Danach mit einem kleinen Löffel in jede Vertiefung etwa Gelee geben. Bei 180 Grad Umluft etwa 15 Minuten backen.



Die Engelsaugen nach dem Backen auskühlen lassen. Dann die Kuvertüre schmelzen und mit einem Pinsel die Unterseite bestreichen. Umgedreht die Kuvertüre erkalten und dann schmecken lassen!!!









Sonntag, 25. November 2012

Heute mal crimesNcookies: Weihnachts-Plätzchen-Back-Marathon

In Zeiten, in denen einem schon im September die ersten Stollen und Schoko-Weihnachtsmänner in den Supermärkten entgegenwinken, ist ja praktisch das halbe Jahr Weihnachten. Finde ich irgendwie nicht schön. Daher halte ich es mit einer Regel aus Amerika, wo erst NACH Thanksgiving (dem vierten Donnerstag im November) die Vorweihnachtszeit offiziell beginnt. Am Donnerstag war Thanksgiving und daher starte ich heute mit dem ersten großen Weihnachtsplätzchen-Backen in diesem Jahr! Auf dem Plan stehen Marzipan-Schoko-Plätzchen, Engelsaugen, Hausfreunde und Vanillekipferl.



Mein Rezept für die Marzipan-Schoko-Plätzchen möchte ich gerne mit euch teilen - das wird gebraucht (für etwa 40 - 50 Stk.):
200 gr. Marzipan-Rohmasse
125 gr. weiche Butter
100 gr. Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Pck. Zitronenaroma / oder geriebene Zitronenschale v. 1 Zitrone
2 Eier (M)
200 gr. Weizenmehl
1 gestr. Backpulver

200 gr. Zartbitter-Kuvertüre


Und so geht's:

Marzipanmasse schneiden und mit der weichen Buter cremig rühren.
Dann Zucker, Vanillinzucker und Zitronenabrien zugeben.

Eier nach und nach unterrühren, danach Mehl und Backpulver langsam untermischen 
und zu einem glatten Tag verrühren.

Fertigen Teig mit der Gebäckpresse (o. Spritzbeutel) in etwa 5 cm langen Stücken auf Backpapier geben. 
Bei 200 ° Ober-/Unterhitze (180 ° Heißluft) etwa 10-12 Minuten backen.
Auskühlen lassen und dann mit der im Wasserbad geschmolzenen Kuvertüre bestreichen.


Es war ein vergnüglicher Back-Nachmittag und als Belohnung gibt es nach all dem süßen Zeugs einen Hackfleisch-Kürbis-Auflauf. Das Rezept habe ich von Babsi aus dem Blog "Impressionen". Der Auflauf ist eine wundervolle Alternative zu den ewigen Kürbissuppen und schmeckt (auch mit Butternut- statt Hokaido-Kürbis) einfach großartig. Das Rezept findet ihr hier.

 Und nach diesem Back-Marathon werde ich nun die Füße hochlegen und mein aktuelles Buch "Nadelstiche" weiterlesen. Die Rezension folgt dann bald an dieser Stelle!



Freitag, 9. November 2012

Frisch am Freitag: "Greenbox" im Praxistest

Ein Wort zu Beginn: Ich LIEBE Fleisch! Ich mag es wirklich saugerne und in fast allen Sorten und Zubereitungsarten. Ich bin jedoch überzeugt, dass es auch mit weniger Fleisch gehen könnte und möchte daher versuchen, etwas weniger Fleisch zu essen. Bisher hatten mich vegetarische Kochbücher meist schon beim Durchblättern nicht sonderlich überzeugt. Anfang der Woche habe ich mir dann die "Greenbox" von Tim Mälzer gekauft, weil es mich beim Anschauen in der Buchhandlung schon ziemlich begeistert hat. Heute war nun Zeit für einen ersten Praxistest!


Das Buch bietet auf mehr als 250 Seiten eine riesige Auswahl an vegetarischen Rezepten. Die Rezepte sind einfach und gut strukturiert und gut erklärt. Außerdem gibt es sehr viele und sehr schöne Fotos. Außerdem finde ich es schön, dass Tim Mälzer zum Großteil einheimische Zutaten verwendet, die man vielfach sogar aus regionalem Anbau kaufen kann. Von vielen Gemüsen gibt es mehr als ein Rezept, so dass man auch sehr schön abwechseln kann. Ergänzt wird das Ganze durch gute Erklärungen und Warenkunde. Für den Anfang habe ich mich heute für "Melanzane" (gebackene Aubergine) und "Erbsenpasta" entschieden:

Die Zubereitung der Aubergine war recht einfach und unkompliziert. Allerdings scheint mir die Zeitangabe von 20 Minuten im Ofen doch ziemlich optimistisch zu sein. Ich hatte Mini-Auberginen gekauft und nach den angegebenen 20 Minuten waren diese noch nicht einmal ansatzweise weich. Erst nach 45 Minuten waren die Auberginen einigermaßen essbar. Auch wenn Tim Mälzer seine Rezepte als Basis für Inspiration und Kreativität in der Küche sieht, sollten doch die Zeit- und Mengenangaben (für den mehr oder weniger ambitionierten Hobbykoch) aber in etwa stimmen. Wonach soll er sich sonst richten? Geschmacklich war das Ganze OK, aber nicht überragend. Insgesamt hat mich das Rezept nicht sonderlich überzeugt.

links "Melanzane", rechts die "Erbsenpasta"
Dafür hat mich die "Erbsenpasta" ziemlich umgehauen! Ebenfalls ein sehr einfaches Rezept. Die Erbsensauce wird getrennt von der Pasta zubereitet, dauert keine 10 Minuten und beides wird dann mit der Pasta vermischt. Für sich alleine ist die Sauce etwas unspektakulär, aber zusammen mit der Pasta ist sie einfach köstlich und hat mich absolut für das misslungene Auberginen-Rezept entschädigt. Das werde ich definitiv häufiger machen!

Mein erstes Fazit ist ein wenig gemischt - ein sehr gutes und ein etwas misslungenes Rezept. Trotzdem glaube ich, dass ich hier noch einige Alternativen zu Fleisch finden kann. Und  selbstverständlich werde ich weiter testen, was die "Greenbox" so zu bieten hat... Das Buch "Greenbox" von Tim Mälzer ist beim Mosaik Verlag erschienen und kostet 19,99 EUR.

Nach der Auberginen-Enttäuschung habe ich mich dann heute noch für einen Nachtisch entschieden, einen Apfel-Brot-Pudding. Den hatte ich vor Kurzem schonmal in San Francisco gegessen und wollte ihn selbst auch noch einmal ausprobieren: 300 gr. altbackenes Weißbrot in Würfel schneiden und in etwa 200 ml Milch quellen lassen. 2 Eier mit etwa 60 gr. Puderzucker und etwas Vanillezucker schaumig rühren, ca. 100-150 ml Sahne (oder Milch) dazugeben. Brot mit einem in Scheiben geschnittenen Apfel und getrockneten Cranberries (oder Rosinen, oder war man so mag) in eine gebutterte Auflaufform geben, mit der Ei-Sahne-Mischung übergießen und bei 175 Grad etwa 40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Und dann nur noch schmecken lassen (bei mir gab es einige Kugel Vanilleeis dazu)! Geht auch als süße Hauptspeise, wer das gerne mag....